Steam: Gericht entscheidet, dass Valve den Wiederverkauf von Spielen erlauben muss

  • Ein französisches Gericht hat in dieser Woche entschieden, dass Valve den Wiederverkauf von Spielen auf Steam für Nutzer erlauben muss. Das Unternehmen hat sich bereits gegen diese Entscheidung gewehrt und Beschwerde eingereicht. Sollte das Urteil trotzdem durchgehen, könnte dies drastische Folgen für Steam in der Europäischen Union haben.


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    Vor etwa vier Jahren hat die französische Verbraucherorganisation UFC-Que Choisir eine Klage gegen Valve eingereicht, bei der es unter anderem um die Tatsache ging, dass Nutzer von Steam keine Möglichkeit haben, ihre Spiele auch wieder zu verkaufen. Nun ist die Entscheidung gefallen und das Gericht hat sich für die Verbraucherorganisation entschieden. Die Verantwortlichen von Valve haben bereits Beschwerde gegen das Urteil eingelegt. Ein erneutes Scheitern könnte für Valve drastische Folgen haben.


    Sollte sich das Gericht nämlich auch im zweiten Anlauf für UFC-Que Choisir entscheiden, dann würde dies zudem Konsequenzen in der Europäischen Union mit sich bringen. In einem Statement hat Valve bereits bekannt gegeben, dass es vorerst keine Veränderungen bei Steam geben wird. Sollte das Unternehmen das Urteil des Gerichts jedoch nicht innerhalb eines Monats umsetzen, muss Valve bis zu 3.000 Euro pro Tag als Strafe zahlen. Wann das nächste Verfahren zwischen der Verbraucherorganisation und der Spiele-Plattform stattfinden wird, ist bislang allerdings unklar.


    Quelle

  • Ich fürchte fast, dass das ganze wieder n Schuss in den Ofen war und kaum durchdacht wurde.

    Toll, jetzt kann ich alte Spiele verkaufen. Macht, zumindest für mich, Null sinn. Hat mir ein Spiel nicht gefallen, hab ich es direkt zurückgegeben. Singleplayer-Games werden immer wieder mal gestartet und neu angefangen, sei es um der Nostalgie willen oder weil man einfach mal wieder bock drauf hat. Hab auch schon früher aufm Flomarkt Games nie verkauft, weil der Werteverlust einfach zu Brutal war.

    Das einzige, was meiner Meinung nach kommen wird, ist eine Preiserhöhung bei Games um eventuellen Einbußen entgegen zu wirken.

    "We're all stories in the end. Just make it a good one, eh?"

  • Für mich macht es enorm Sinn.


    Ich selber würde als Games-Sammler keine Spiele verkaufen, einkaufen aber durchaus. Hierdurch würde der Markt an gebrauchten Spielen, vermutlich in erster Linie Singleplayerspiele, überschwemmt werden und die Preise würden fallen. Console Spiele kann man auch verkaufen, solang man den Datenträger abgibt, es gibt zur digitalen Game doch keinen Unterschied. Vllt sogar doch, digital ist es für den Publisher extrem günstiger.

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